Start Ratgeber Lizenzierung
Lizenzierung

Windows Server richtig lizenzieren: Cores & CALs erklärt

9. März 2026 · Lesezeit 4 Min. · Lyzio Redaktion

Kaum ein Lizenzmodell sorgt für so viel Verwirrung wie das von Windows Server. Dabei ist das Prinzip überschaubar, wenn man die zwei Bausteine kennt: Server-Lizenz (nach Cores) und Zugriffslizenzen (CALs).

Baustein 1: Die Core-Lizenz

Windows Server wird pro Prozessorkern lizenziert. Pro Server müssen mindestens 16 Cores lizenziert werden, pro Prozessor mindestens 8 — auch wenn die Hardware weniger Kerne hat. Die Standard-Edition erlaubt zusätzlich den Betrieb von zwei virtuellen Instanzen; wer mehr VMs braucht, lizenziert weitere 16er-Pakete oder greift zur Datacenter-Edition.

Baustein 2: CALs — ohne geht es nicht

Die Server-Lizenz allein erlaubt noch keinem Mitarbeiter den Zugriff. Dafür braucht jeder Nutzer oder jedes Gerät eine Client Access License:

  • User CAL: pro Person, egal von wie vielen Geräten sie zugreift. Richtig für Teams mit Notebook + Smartphone + Homeoffice.
  • Device CAL: pro Gerät, egal wie viele Personen es nutzen. Richtig für Schichtbetrieb mit geteilten Arbeitsplätzen.
  • RDS CAL: zusätzlich nötig, wenn Nutzer per Remote Desktop auf dem Server arbeiten (Terminalserver).

Beispielrechnung: 25 Mitarbeiter

Ein Betrieb mit 25 Mitarbeitern und einem neuen Server braucht: 1× Windows Server 2022 Standard (16 Core) + 25 User CALs. Aus zweiter Hand kostet das Paket bei uns rund 60 % weniger als im Neukauf — bei identischen Rechten und voller Dokumentation.

Unsicher, was Sie brauchen? Schicken Sie uns kurz Ihre Umgebung (Server, Mitarbeiter, Remote-Zugriffe) über das Kontaktformular — wir stellen das passende Lizenzpaket zusammen, unverbindlich.

Fragen zu Ihrer Lizenzsituation?

Wir beraten unverbindlich — per Telefon oder Kontaktformular.

Beratung anfragen Zum Shop